Morgens Nebel, und ein ganzes Stück kühler als gestern. Aus Trotz blieben Armlinge und Weste aus – es ging, war aber grenzwertig.

Frühstück wieder 6.30. Start 8.00 Uhr. Geht, und man hat mehr vom Tag. Erstmal war es aber schon frisch, bewölkt. Raus aus Bremerhaven, ’ne ganze Ecke Stadt.

Und draußen aus der Stadt steckte ich erstmal das Rücklicht an. Irgendwie wirke es ein bisschen herbstlich. Wind kam etwas auf, aber das sollte noch schlimmer werden. Erst hat das ganze den Charakter einer Überführungsetappe, von der Weser an die Elbe. Schlechte Radwege wechselten sich mit schlechten Straßen ab, zwischendurch mal schöne Strecke am Kanal. Dazu ein paar Bilder.

Wolkenkratzer.

Die Sonne kam auch raus, dafür wurde es immer windiger. Aber erstmal Tacho aus und Fähre über die Elbe. Die erste Kreuzung meiner Deutschland-Nord-Südtour. Es war deutlich voller, ich fuhr an einer recht langen Autoschlange vorbei. Vorteil Rad.

Die erste Gegenfähre.
Wir werden erwartet am Fähranleger.

Next Stop Happytown. Im Sommer hatte ich Glückstadt noch links liegengelassen – zu Unrecht. Schöne Kleinstadt, und Wikipedia bestätigte meinen Verdacht, den ich beim Blick auf das strahlenförmige Straßennetz der Innenstadt hatte: eine geplante Stadt.

Bis zum näxten Weltreiseziel konnte ich noch den Wind von schräg hinten genießen, danach kam er direkt in die … von vorne. Jammern verboten, Augen zu und durch. Waren noch 35 km bis zum Hotel am Nord-Ostsee-Kanal.

Aber erstmal Grönland.

Die letzten Kilometer – vom tiefsten Punkt Deutschlands biss zum Kanal – trat ich wie wild in die Pedale, da der Schnitt unter 23 km/h gefallen war. Dat geht nicht.

Das obligatorische Kuhfoto.
Mehr als 3 m unter NN.

Das Hotel liegt direkt an der Fähre. Von der Restaurantterrasse sieht man die dicken Schiffe. Und das Essen war auch lecker.

Sunset.
Categories: Radreise

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