Einmal um die ganze Welt, und die Taschen voller Geld. Okay, drumherum bin ich nicht gefahren, eher so mittendrin.

Erstmal Frühstück…

Und dann am Kanal entlang. Und dann mit der Fähre rüber, nur, um über eine Brücke nochmal rüberzufahren.

Auf der Fähre Hochdonn.

Die Brücke war die Grünentaler Hochbrücke. Tatsächlich erstaunlich hoch. Über einen hier tief in die Landschaft eingeschnittenen Nord-Ostsee-Kanal.

Schleswig-Holstein ist hier überraschend hügelig, das musste ich schon auf der Nord-Süd-Tour feststellen. Aber dank Halbrückenwind sind solche Berge lächerlich. In Heide war der Spuk vorbei, ich machte Pause und danach waren die einzigen Steigungen diejenigen hoch auf einen Deich.

Marktplatz Heide im Gegenlicht.

Dann bis zur Nordsee weiter Gegenwind, der nicht nur mir Energie gab.

Und am Eidersperrwerk nun endlich das Meer. Nicht so Fluss-Meer-Mischungen wie in Bremerhaven, nein, richtiges Meer.

Wat’n Meer!

Das nächste Ziel meiner Weltreise war niemand anderes als die Welt herself. Nicht so richtig groß, die Durchquerung dauerte nichtmal fünf Minuten.

Noch ein bisschen nordwärts, dann gegen den Wind gen Husum. Mal auf dem Deich, meistens jedoch unten davor.

Deichschafe.
Keine bayerische Architektur.

Husum durchquerte ich schnell, jedoch nicht ohne ein Foto zu machen. Im Sommer war es der erste Stopp auf dem Weg nach Oberstdorf.

Auf dem Weg zum Hotel in Süden überlegte ich mir, hm, warum nicht hier einen Ruhetag einlegen? Immerhin bin ich ca. 770 km gefahren. Okay, klarer Grund, warum nicht: kein Zimmer frei. Dann eben morgen an die Ostsee.

Zum Essen lief ich auf den Rat der Hoteliers ans Meer. 3 km in – nun ja, man kann es wohl gerade so “Schuhe” nennen – sehr reduziertem Schuhwerk. Aber: sehr gutes Essen, im Strandkorb mit Watt- und Pellwormblick. Deutschland ist schön.

Die Sonne über Pellworm. Noch.
Categories: Radreise

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