Das eine schmeckt nicht, beim anderen vermute ich es – ohne es probiert zu haben.

Zelt abbauen, beim Aldi Frühstück holen – und weiter grob entlang der Elbe. Die hier Zonengrenzgebiet war, das merkte man allerdings optisch nu an den Schildern, die darauf hinwiesen – und an manchen stehengelassenen ehemaligen Wachtürmen.

Guten Morgen!
Es war mal Grenze. Au diesen ehemaligen Grenzturm darf man rauf …
… und sieht die Elbe.

Mit der Fähre ging es nach Niedersachsen. Sie fuhr nur für mich, auch nett. Dort kam dann bald das erste kulinarische Ziel für heute. Kapern. Ja, man kann die essen, warum auch immer.

Fähre für mich alleine
Igittegitt

Dann ging es wieder über die Elbe, in die ehemalige DDR – dort bleibe ich jetzt für einige Zeit. Also, bis zum Schluss der Tour.

Die ersten 50 km bis Wittenberge waren noch halbnett, flach, Wind nicht ganz Gegen-. Das sollte sich ändern. Aber davor stand Jugendstil, ein hübsches, buntes Haus.

Und dann ging es los mit dem Gegenwind. Ich fuhr Richtung Nordost, und daher kam der Wind. Doof das. Next stop war Perleberg, dort kurze Bäckereipause und ganz kleine Stadtrundfahrt.

Ääh, ja.
Perleberg, Turm der St. Jakobi-Kirche

Und weiter, entlang und teilweise auf einer Bundesstraße. Okay, überholende LKW geben kurz Rückenwind – aber mit Radweg an der Seite isses irgendwie netter. Immerhin, nach Erreichen des näxten Ziels wurden die Straßen kleiner und netter – und der Wind wieder halbseitlich.

Aha. Tja nun, was ist das jetzt? Und wie schmeckt das?

Kuhbier. Ein bisschen ein Kuhkaff, nix los hier. Aber das Ortsschild ist fotografiert, das ist die Hauptsache.

Weiter durch die brandenburgische Provinz, immer mal ein bisschen Wald, gut gegen den Wind. Und mein Ziel rückte näher, noch 20, 15, 10 km sagte das Navi. Dann war ich da. Wg. Luftmatratze kaputt kein Zelt, sondern Fass.

Mein Fass

Natürlich bin ich noch an den See, davon gibt’s hier ja einige. Sonst würde es ja nicht Mecklenburger Seenplatte heißen. Dieser ist der Plauer See, und er is schee. Wie wohl viele hier.

Unbezahlte Werbung: Anti-Brumm hat nicht nur einen tollen Namen, es wirkt. Mücken hat es unzählige hier. Anti-Brumm aufgetan – und ich sah die Mücken auf mich zufliegen … und abdrehen!

Gesamtstrecke: 122.02 km
Maximale Höhe: 100 m
Minimale Höhe: 13 m
Gesamtanstieg: 316 m
Gesamtzeit: 08:42:48
Download file: Futterfahrt Etappe 5 – Dömitz–Stuer.gpx
Categories: Radreise

0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Avatar placeholder

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.