Leichte WordPress-Probleme, schwierige Datenaufbereitung … und überhaupt. Es wurde also etwas später mit dem Fazit. Aber da isses.

Erstmal die komplette Route:

Also, das sind schon mal die einfachen Daten. Etwas mehr als 51 Stunden im Sattel, knapp 1160 km gefahren, das macht einen Schnitt von 22,34 km/h. Nicht so wirklich überragend, es waren ja gerade mal 4.580 Höhenmeter, also im Schnitt nichtmal 500 am Tag. Aber immerhin besser als das, was komoot oben schreibt…

Eine andere Frage: Reicht das als Statistik? Nö. Also noch mal genauer hingeschaut. Durch sechs Bundesländer bin ich gefahren.

Und durch 29 Landkreise bzw. kreisfreie Städte. Am längsten durch den ersten und den letzten Kreis, Nordfriesland und Oberallgäu. In Nordfriesland habe ich so viele Kilometer zurückgelegt wie in Baden-Württemberg. Wahnsinn. Wenn man allerdings alle Kreise mit „Main“ im Namen zusammenzählt, dann wäre dieser Main-Kinzig-Spessart-Tauber-Kreis mit 88 km an Platz 2.

Ganz klar, der Kreis mit dem größten Pannenrisiko ist Nordfriesland. Er kann sich nichtmal damit rausreden, dass ich dort ja die meisten Kilometer zurückgelegt habe. Eine Panne pro 36 km ist halt immer noch mehr als 0 auf 5 km.

Eine etwas komplexere Rechenaufgabe war es, herauszufinden, in welche Richtung ich am längsten gefahren bin. Gut, man könnte einwenden, dass das schon die Übersichtskarte klar beantwortet. Aber etwas genauer wollte ich es schon haben. Also, nach viel Wikipedia-Sucherei, Diskussion im Radreise-Forum konnte ich mir dann die Anteile der 16 Haupthimmelsrichtungen berechnen. Und so sieht es aus:

Soweit zur Statistik. Und nun zum Fazit: Spaß gemacht hat’s. Es war nicht die letzte Tour mit Minigepäck und Rennrad. Wo war es am schönsten?

Ganz im Norden

Und ganz im Süden.

Aber auch dazwischen hat Deutschland viel zu bieten. Sorry, Plattitüde, aber es stimmt schon. Dicht besiedelte Stadtregionen – die größte Stadt auf meinem Weg war Hannover. Und ländliche Regionen, die, nun ja, sehr ländlich sind. Platt (Heidekreis) oder hügelig (Hohenloher Ebene im Kreis Schwäbisch Hall). Seltsame Dialekte, leckere Bratwürstchen, unterschiedliche Coronaregelungen, selten mal irgendwas mit Kümmel in Bäckereien, ausnahmsweise einigermaßen Rückenwind, Flussradwege mit vielen E-Bikes, Hitze, wenig Regen, nette Hotels, ein wenig steile Kolonnenwege, Spezi.

Da ja nun einige Zeit vergangen ist – hier nochmal die Reisetage chronologisch:

Moin – der Weg zum Start

Etappe 1: Plattfuß und Regen

Etappe 2: Plattfuß und Sonne

Etappe 3: Der Rekord

Etappe 4: Fin de flach

Etappe 5: Wer sein Rad liebt, der …

Etappe 6: Süddeutschland

Etappe 7: Tief schwäbisch

Etappe 8: Ins Allgäu

Etappe 9: (Fast) am Ziel

Etappe 10: die letzten Kilometer

Categories: Radreise

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