Pisum sativum – so lautet der wissenschaftliche Fachbegriff meines heutigen Futterziels. Eine Hülsenfrucht.

Aufbruch sehr früh, heute standen 150 km auf dem Programm. Morgen Regen, übermorgen fieser Nordwind – ich wollte so weit nach Norden wie möglich. Vorab: das hat geklappt, die weiteren Pläne änderten sich aber mehrfach im Tagesverlauf.

Die Sonne kommt durch.

Erstmal ging es rauf, auf die Ausläufer des Reinhardswalds. Und aus dem Nebel in die Sonne. Und dann wieder runter an die Weser – kurze Zeit später war die Stippvisite in Hessen vorbei. Erbsen gibt’s in Niedersachsen.

Heute war noch leichter Südwind, das half mir durch das Leinetal. Bekannte Straßen, letztes Jahr fuhr ich hier nach Süden, auf der Deutschland-Nord-Süd-Tour.

Was ich damals links – genaugenommen rechts – liegen ließ, wollte ich mir dieses Jahr wenigstens von außen anschauen. Die Fagus-Werke, UNESCO-Weltkulturerbe.

Eine von Walter Gropius entworfene Fabrik, in der Schuhleisten hergestellt wurden. Und heute noch werden! Damals aus Buchenholz, Fagus ist der lateinische Name für Buche. Aha!

Viel Zeit hatte ich nichr, bis zum Etappenziel waren es noch 50 km. Erst nicht so schön an der B3 – ist die irgendwo schön? Dann schöner und leicht wellig östlich der Leine.

Und irgendwann war ich in Sehnde. Hier ist Ursula von der Leyen geboren und auch sonst ist es nicht sehr toll.

Downtown Sehnde
Das im Nebel abgebaute Zelt trocknet

Und im Hotel hatte ich dann endlich Klarheit, wie ich die nächsten Tage weiterfahre. Wg. Regen und Nordwind. Auflösung gibt’s morgen, jetzt Heia nach 152 km. Mehr werden es wohl kaum an einem Tag auf dieser Reise…

Gesamtstrecke: 153.09 km
Maximale Höhe: 298 m
Minimale Höhe: 88 m
Gesamtanstieg: 922 m
Gesamtzeit: 09:54:54
Download file: Futterfahrt Etappe 3 – Trendelburg–Sehnde.gpx
Categories: Radreise

1 Comment

Renate · August 22, 2021 at 1:27 pm

Über 150 km. Bist ja wirklich fleißig. Und bei der Aufschnittplatte vergeht einem jeglicher Appetit. So kann witzig kann Provinz sein! Weiterhin gute Fahrt!

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